Heile den Menschen und Du heilst die Welt:
Unsere Welt ist krank. Obwohl genug Nahrung da ist, verhungern jährlich 10 Millionen Kinder. Ein Grund: Die EU macht mit Ihrer Subventionspolitik die Agrarpreise kaputt. Die Folge: Obwohl z. B. Zuckerrohr oder auch Milch in Dritte-Welt-Ländern viel kostengünstiger produziert werden könnten, als bei uns, wird die ganze Welt mit künstlich unter den Produktionspreisen angebotenen EU-Gütern überschwemmt. Die ohnehin schon arme Weltbevölkerung verarmt noch mehr, ihre Kinder sterben. Aus den gleichen egoistischen Motiven, nämlich immer noch reicher zu werden, wird überall auf der Welt die Umwelt zerstört, Tiere unter bestialischen Bedingungen gehalten und gemordet.
Der Name der Krankheit ist schnell gefunden. Er lautet: Egoismus. "Ich will reich und berühmt werden. Koste es was es wolle. Was mit den anderen geschieht ist doch nicht mein Problem; jeder ist schließlich seines Glückes Schmied."
Um unsere Welt zu heilen, muss man also diesen Egoismus beseitigen. Dazu gilt es, die Ursache egoistischen Strebens zu enttarnen. Des Menschen Egoismus resultiert aus seiner Weltansicht: "Die Umwelt ist mir feindliche gesinnt. Die Natur ist grausam. Überleben tut nur, wer stark ist."
Es ist also wieder einmal die Angst, dieses tausendköpfige Monster, welches ganz heimlich sein Unwesen treibt und die Menschen beherrscht, ohne das diese auch nur eine Ahnung davon haben.
Wer diese Angst besiegen will, muss den Menschen Vertrauen in sich, in seine Umwelt und auch in Gott vermitteln. Jedes einzelne Leben hat einen Sinn, auch ein Menschenleben. Hat der Mensch seinen Sinn gefunden, so entsteht ein zufriedenes und zuversichtliches Lebensgefühl. Äußerlichkeiten spielen dann meist eine immer geringere Rolle und auch dem Egoismus setzt der Mensch von selber Grenzen.
Unsere Welt hat also nur dann eine Chance, gesund zu werden, wenn die Menschen der westlichen, reichen, mächtigen Welt von ihrer Angst genesen. Nur dann nehmen sie sich nicht mehr vom Nahrungs- und Energie-Kuchen dieser Erde, als ihnen zusteht. Nur dann sind sie in der Lage, auch noch genug für die Kinder, Enkel und Urenkel aller Nationen übrig zu lassen.
P.S. Diesen Text habe ich vor Beginn meiner Praxis-Tätigkeit im Herbst 2004 geschrieben. Inzwischen durfte ich immer wieder erleben, wie während der homöopathischen Therapie nicht nur körperliche Symptome verschwanden, sondern diese Menschen auch tatsächlich immer mehr bei sich selbst ankamen, indem sie unbewußte Ängste enttarnten und entmachteten.
Praxis-Leitbild