Ziel

Das Ziel der Homöopathie

Dazu möchte ich die Weltgesundheitsorganisation WHO zitieren, die den Begriff Gesundheit als Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens definiert. Lassen Sie sich diese Definition einmal auf der Zunge zergehen. Denken Sie an den ganzen Streß, dem Sie in der heutigen Zeit ausgesetzt sind. Fühlen Sie sich wohl? Körperlich? Seelisch? Sozial? Dann sind Sie gesund.

Ich möchte noch eine andere Definition, diesmal der Krankheit, anführen: So ist ein Mensch nach Ferdinand Hoff dann krank, wenn das harmonische Gleichgewicht zwischen Bau und Funktion des Organismus einerseits und dem seelischen Erleben andererseits gestört ist.

Sprich: Erlebe ich meinen Körper oder meine Psyche als krank, so ist nach Hoff mein Lebensgenuss und meine Leistungsfähigkeit eingeschränkt.

Deswegen ist ein Homöopath niemals zufrieden, wenn allein die Symptome einer Erkrankung verschwinden. Das kann auch eine Unterdrückung sein. Ist nämlich die Ursache einer Erkrankung nicht behoben, flammt diese später an anderer Stelle und eventuell sogar mit völlig anderen Symptomen wieder auf.

Der Homöopath achtet deshalb darauf, wie es dem Menschen insgesamt geht. Wie ist seine körperliche Energie? Kann er gut schlafen? Lebt er soziale Kontakte? Wie ist seine Stimmung? Die Zeichensprache des Organismus muß man zu lesen verstehen! Dann kann man eindeutig erkennen, ob der Mensch auf dem Weg der Heilung ist.

Dr. med. Samuel Hahnemann, Begründer der wissenschaftlichen Homöopathie erklärte das Ziel so:

"Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper belebende Lebenskraft unumschränkt und hält alle seine Teile in bewunderungswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Tätigkeiten, so dass unser innewohnender, vernünftiger Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeuges frei zum höheren Zwecke unseres Daseins bedienen kann."