Buch-Tipp
Wissen Sie welche Diät Fiebernde benötigen oder was sie bei Magen-Darmkatarrh zu sich nehmen sollten? Falls nicht, dann gehören Sie wohl inzwischen zur Mehrheit der Ratlosen. Zu lange haben sich die Meisten auf Antibiotica und Co. verlassen, dumm nur, daß die Erkältungskrankheiten immer hartnäckiger werden. Eine gute Rundumpflege wird wieder wichtig, wenn man möglichst schnell auf die Beine kommen möchte und nicht gleich mit dem nächsten Infekt erneut flachliegen will. Der Internist Prof. Lydtin hat vor Jahrzehnten mit Maria Hofmann das "Bayerische Kochbuch" geschrieben. Es erklärt alles, was Sie rund um das Kochen für Gesunde und Kranke wissen müsse. Ich bin damit aufgewachsen und kann es Ihnen hier nur ans Herz legen.
Darüberhinaus weitere Tipps:
Nehmen Sie Vitamin C nicht in Tablettenform sondern nur als Saft (Sanddorn/Acerola-Kirsche etc.pp.) zu sich, nur dann kommen Sie in den Genuß des ganzen Vitamin-C-Komplexes.
Ein Kraftessen ist warmer Haferbrei mit Sanddornsaft und Nüssen, sofern sie an keiner Nussallergie leiden.
Nehmen Sie Erkältungen ernst, kurieren Sie sie aus, statt die Symptome zu unterdrücken. Die Krankheit schlägt zurück!
Ihr Homöopath benötigt folgende Informationen:
Was haben Sie wo für Symptome?
Wie fühlen diese sich an (Stechen, brennen, drücken, bohren etc. pp.)?
Wodurch werden die Beschwerden besser oder schlechter (Kälte, Wärme, trinken, essen etc.)?
Sind sie abhängig von der Tageszeit?
Gibt es eine eindeutige Ursache der Beschwerden (Verkühlung, Stresse, Kummer etc.)?
Werden die Beschwerden von anderen begleitet (z.B. Husten plus Fußpilz).
Hoch-Potenzen und Kampfer
Immer wieder werde ich gefragt, ob man während einer homöopathischen Therapie Kaffee oder Pfefferminze zu sich nehmen darf. Ja, darf man! Nur am Tag der Einnahme bitte ich darum, keine starken ätherischen Reize auf die Mundschleimhaut auszuüben, da manche Mittel etwas länger benötigen, um ihre Information dem Organismus zu übermitteln. Ist das Mittel sozusagen drin im System und passt es noch dazu, dann können Sie es durch etwas Kaffee oder Pfefferminztee nicht mehr rausschmeißen. Eher verbrauchen Nahrungsmittel, die ihr Körper sowieso nicht verträgt, die Kraft des Mittels. Wunderbar ist Pfefferminze übrigens, um unangenehmen Erstverschlimmerungen die Spitze zu nehmen. Womit wir bei den Hochpotenzen sind: Immer wieder höre ich, daß Menschen mehrmals täglich C1000 oder sogar C10000 einnehmen. Machen Sie das bitte noch nicht einmal mit einer C30! Oder haben Sie vor das volle Arzneibild Ihres Mittels zu entwickeln? Ich meine, Sie sind natürlich frei, Ihren Organismus umzuprogrammieren, so wie man eine Festplatte neu konfiguriert, aber wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind. Die einzigen homöopathischen Arzneien, die Sie täglich aber bitte nur nach korrekter Einnahme-Vorschrift nehmen dürfen, sind die Q-Potenzen (manche bevorzugen den Ausdruck LM-Potenzen). Die wurden nämlich dafür entwickelt. Eine C30 hält normaler Weise sechs Wochen, eine C200 drei Monate und eine C 1000 mindestens ein halbes Jahr. Natürlich gibt es Ausnahmen, wo sich die Mittel schneller verbrauchen, aber weniger als Sie denken. Für den Fall, daß Sie unter der zu häufigen Gabe von Hochpotenzen leiden: Trinken Sie täglich eine Kanne Pfefferminz-Salbei-Tee und kaufen Sie sich ein Kampfer-Fläschchen an dem Sie immer riechen, wenn es Ihnen schlecht geht. Ach ja, Salbeitee dürfen Sie nicht bei Fieber trinken, da dies zu einem Hitzestau führen kann. Und dann begeben Sie sich in die Hände eines guten Homöopathen, der Sie wieder zu sich führt und versucht, allen Mist zu löschen.